Fragen zur Goldenen Stunde

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Zwei im Wald mit kleinen Steinen errichtete Türme.

Jeder kennt sie, nur nicht unbedingt beim Namen – die Goldene Stunde. So werden in der Fotografie die Zeitspannen kurz nach dem Sonnenaufgang und kurz vor dem Sonnenuntergang bezeichnet. „Das Sonnenlicht ist während dieser Zeit rötlicher und weicher, als wenn die Sonne höher steht.“1

Fotos, die in diesen Zeitspannen aufgenommen werden, wirken anders. Also manchmal, wenn das Wetter mitspielt. So wie an dem Tag, als ich die beiden da oben angetroffen habe. Regelrecht errötet sind sie!

Lichtverhältnisse sind aber nicht nur für Fotografinnen und Fotografen ein großes Thema. Auch für uns sind sie wichtig. Enorm wichtig sogar. Nur mache ich mir darüber meistens keine Gedanken. Sicher, ich störe mich daran, wenn etwas zu dunkel oder zu hell ist. Selten aber nehme ich bewusst wahr, welche Wirkung das jeweilige Licht bei mir erzeugt.

Während der Wanderung in der Goldenen Stunde habe ich mich dann doch gefragt, wie wirkt dieses Licht auf mich? Welche Gefühle spricht es an? Noch interessanter finde ich dabei die Fragen: Warum entsteht diese Wirkung? Woher stammt sie? Wie wurde sie geprägt? Und: Wie sieht es bei meinen Mitmenschen aus? Erzeugt das Licht bei ihnen eine ähnliche oder gar identische Wirkung? Warum?

Total spannend finde ich die Suche nach Antworten auf die Frage: Kann ich mich dieser Wirkung entziehen? Hm, warum sollte ich das tun? Goldene Stunde. Ist doch schön!

Nun, es geht mir um die Möglichkeit. Kann ich die Wirkung, die die Wahrnehmung eines Sinnesorganes erzeugt, beeinflussen? Kann ich sie verändern? Nehmen wir mal den Geruchssinn: Ammoniak ist und bleibt als Duftnote für ein Parfüm ungeeignet, oder?

Eine Fortsetzung ist möglich. ;-)