Unterwegs auf der Internetstraße

Kennt Ihr das Projekt Internetstraße? Ich möchte hier auch gar nicht großartig darüber schreiben. Ich schreibe hier nur, weshalb ich gern auf der Internetstraße unterwegs bin. Und ich vermute, dass ich damit ganz nebenbei ein paar Gründe aufzeige die für das Projekt sprechen.
  • Von
  • ·
  • Geschätzte Lesezeit 2 Minuten

Bevor ich loslege, hier der Link zum Projekt: Internetstraße.

Auf der Internetstraße, erster Tag

Das Beste am Journalistendasein: bezahlt werden für lebenslanges Lernen.

— martinfehrensen, twitter.com/martinfehrensen, 3.2.2019

Das Beste am Bloggerdasein ist die Freude daran, ständig zu lernen. Im Gegensatz zu Journalisten werde ich dafür jedoch nicht bezahlt. Also nicht mit der klassischen Währung. Im Gegenteil. Ich bezahle dafür. Soheit.de kostet mich was. Und nicht mal wenig. Aber, dafür muss ich nicht über jeden Mist schreiben. Ich brauche hier keinen Hype aufzugreifen um Leser-/innen zu halten oder gar zu akquirieren.

Manchmal bedarf es keiner Worte um alles gesagt zu haben.

— Sasa Raber, twitter.com/sasaraber, 2.2.2019

Ja, ich investiere um unabhängig zu sein. Und ich investiere für meine Leserinnen und Leser. Sie brauchen keine Zugangsdaten, sie müssen sich auf keiner Plattform anmelden um meine Texte zu lesen – und das auch noch ohne Werbung. Das ist mein Beitrag für ein freies Internet.

Und wenn mir Menschen mitteilen, dass ein Text von mir sie zum Nachdenken gebracht hat, dann ist das die Währung über die ich mich freue.

Eine These muss so gut sein, dass Du bereit bist sie vor N Menschen preiszugeben - Zu diskutieren und im Zweifel zuzugeben, dass es Bullshit war.

— Riotburnz, twitter.com/riotburnz, 3.2.2019

Und darum geht es beim Bloggen – beim Lernen.

Ich wünschte, wir hätten hier in der Gegend mehr Blogger. Zum Beispiel Politiker, die ihre Forderungen begründen, diese zur Diskussion stellen und im Zweifel zugeben, dass ihre Forderungen Bullshit waren. Das wäre gelebte Demokratie im Zeitalter der Digitalisierung.

Insofern: Bloggen heißt auch, Demokratie und Digitalisierung zu leben.

Das Internet hat es möglich gemacht, dass nicht nur ein paar wenige „wichtige“ Menschen was zu sagen haben.1 Es war das Web, welches der Meinungsfreiheit zu einem neuen, weltumspannenden Raum verhalf. Aber:

#Meinungsfreiheit ist die Freiheit zur eigenen Meinung. Nicht das Recht auf Jubel & Applaus für Selbige.

— Esther aka Fiderporstige aka garstiges Stück, twitter.com/theweirdgerman, 12.1.2019

Das muss schon klar sein.

Fortsetzung folgt …


  1. Ob sie wirklich was zu sagen haben, bleibt mal dahingestellt. Gmeint ist: dass nur sie was sagen durften. [return]