Namaste

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Gräser im Licht der untergehenden Sonne

Vor vielen Wohnungs- und Haustüren liegt eine Fußmatte, oder eine Dachpfanne, oder steht ein Blumentopf worauf „Willkommen“ zu lesen ist. Eine schöne Geste, wie ich finde.

Im freien Wörterbuch wird unter „willkommen“ erklärt: „Wortbestandteile sind wollen, Wille und kommen, letzteres wohl partizipial; die Zusammensetzung bedeutet demnach etwa ‚nach Willen angekommen‘, also ‚als Gast erwünscht, gewollt‘“ (Quelle: de.wiktionary.org).

Als Gast erwünscht …

Im Eingangsflur meiner Wohnung habe ich auch einen Schriftzug gemalt. Es ist das Wort Namaste. Nicht nur deswegen bin ich schon oft gefragt worden: »Was heißt eigentlich Namaste?«. Die gleiche Frage soll auch Albert Einstein mal Mahatma Gandhi gestellt haben. Mahatma Gandhi habe daraufhin geantwortet:

Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum wohnt. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide eins sind.

— Mahatma Gandhi, Quelle: wiki.yoga-vidya.de

Ich finde, das ist eine wunderschöne Erklärung.

Wenn ich solche Willkommensgrüße an den Haus- und Wohnungseingängen lese, muss ich immer an die beinahe vergebliche Herbergssuche von Josef und Maria denken. Und seit ein paar Jahren erinnern mich die Willkommensgrüße auch an die Nachrichten, Kommentare und Bilder zur „Flüchtlingskrise ab 2015“.

Als Gast erwünscht …