Aus der Welt der „großen“ Vögel

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Pfau Ein Blauer Pfau vor einem Schwalenberger Restaurant

Vor ein paar Wochen habe ich ein interessantes Restaurant besucht. Interessant an dem Restaurant ist nicht nur das historische Gebäude welches das Restaurant beherbergt. Interessant ist auch der vorgelagerte, großzügige Parkplatz. Großzügig ist dieser aber nicht zu den Autos, sondern zu den darauf befindlichen Pflanzen und Tieren.

Neben den vielen, anderen, verschiedenen Hühnern, die dort die Aufsicht führen, ziehen die dazwischen stolzierenden Pfauen die größte Aufmerksamkeit auf sich. Ein Pfau ist eine imposante Erscheinung, exentrisch befiedert und laut – sehr laut.

[Der Pfau] warnt mit seinen lauten, durchdringenden Schreien auch andere Tiere frühzeitig vor Gefahren. In Indien werden die Töne mit „minh-ao“ gedeutet, was so viel heißt wie: „Regen kommt!“ Und in der Tat ertönt sein charakteristischer Schrei oft vor Unwettern.

de.wikipedia.org: Blauer Pfau

Eine Charaktereigenschaft von Pfauen war mir bis dahin nicht bekannt. Sie scheinen auch narzisstisch zu sein. Das hätte ich mir denken können. Denn das passt zu solchen Vögeln.

Der Eigentümer des Restaurantes erzählte uns, dass sich seine Pfauen auch „gern im Spiegel betrachten“. Es sei Vorsicht geboten, wenn auf Hochglanz polierte Autos auf dem Parkplatz abgestellt würden. Wenn Pfauen darin ihr Spiegelbild entdecken, könne es passieren, dass sie mit ihrem Schnabel darauf einpicken. Und das kann ziemlich teuer werden.

Drölf mal dürft Ihr jetzt raten, an wen ich so denken musste als ich diese Hühnervögel beim Eindruck schinden wollen beobachtete.

PS: Selbstredend hat der Vogel da oben auf dem Foto auch mehrmals ein „Rad geschlagen“, sprich: seine Federkrone ausgebreitet als wir dort waren. Aber ihm hier auch noch eine Bühne zu geben, das kommt nicht in die Tüte.