Verkleinerte Kopien seiner selbst

Das Hirnholz von einem Kamppfahl

Ich mag Fraktale.

Diese Gebilde oder Muster […] weisen zudem einen hohen Grad von Skaleninvarianz bzw. Selbstähnlichkeit auf. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Objekt aus mehreren verkleinerten Kopien seiner selbst besteht.

de.wikipedia.org: Fraktal

Häufig, wenn wir uns für die Details interessieren, wenn wir genau hinschauen, finden wir so etwas: verkleinerte Kopien seiner selbst. Doch: dieser Blick auf die Details findet immer weniger statt – nach meinen Beobachtungen. Dafür aber verlieren wir uns mit Vorliebe im Großen und Ganzen – im Allgemeinen.

Kleine Kinder haben diese „Gabe“ noch. Sie sind noch beseelt vom Entdecken. Für sie ist alles neu. Sie interessieren sich für alles, besonders für die Details. Aber heißt das, dass für uns die Details nicht mehr neu sind, dass wir die Details bereits kennen? – Nein. Meistens beachten wir sie einfach nicht mehr.

Dabei lohnt er sich, der Blick auf die Details. Es lohnt sich, Details zu beobachten. Wie oft reicht schon ein Detail, um das „Große“ beurteilen zu können? Ich glaube: ziemlich oft. Global denken, lokal handeln – Details beachten, das Ganze erkennen.

Verkleinerte Kopien seiner selbst.

Das Foto oben, zeigt das obere Hirnholz eines Kamp-Pfahles. Ein „normaler“ Kamp-Pfahl irgendwo in Lügde. Das Motiv hat mich an die Drei Zinnen in den Dolomiten erinnert.