Wir, die Verschwörungstheoretiker

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Eine Bronzeplastik die einen Frosch darstellt

Nicht zu fassen! Diese Frösche heutzutage!


Ihr kennt meine Rezensionen. Vor ein paar Tagen las ich eine von Thomas Knüwer. Chapeau! So geht Buch-Besprechung! Bevor Thomas Knüwer seinen Leserinnen und Lesern das Buch „Suspicious Minds“ ans Herz legt, bittet er sie, ein kleines Experiment mitzumachen …

Und ich empfehle, ohne Experimente, seine Rezension zu lesen: Wir alle sind Verschwörungstheoretiker.

[…] Der Grund für dieses Verhalten liegt in unseren Genen. Unsere Augen sehen nur einen geringen Teil unseres Sichtfeldes klar. Um das zu kompensieren, arbeitet unser Hirn im Hintergrund und fügt den verschwommenen Rest zu einer Art Bild zusammen. Und genauso formt es ein Verstehensbild, obwohl wir nur einen Teil der Fakten klar sehen. […]

Eine weitere Deformation ist der falsche Konsens: Wir nehmen an, dass alle Menschen denken, was wir gerade denken. Und deshalb können wir uns so gut vorstellen, dass eine Verschwörung vor sich geht, einfach weil wir imaginieren, dass es ja so sein könnte. Sprich: Manchmal reicht ein plausibles Motiv, um zu glauben, dass eine Verschwörung vor sich geht. […]

— Thomas Knüwer: Bücher 2016: “Suspicious Minds” – Wir alle sind Verschwörungstheoretiker, www.indiskretionehrensache.de, 22.4.2016