Wenn der Friedhof ruft

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Kiefernzweige im Sonnenlicht

Es ist so weit. Der Friedhof ruft. Ich will aber nicht! Nicht heute. Nicht morgen. Es gibt doch noch so viele schöne Dinge zu tun! Doch mir ist klar: Ich habe keine Chance. Da gibt es etwas, eine andere Macht, die stärker ist als dieser Wunsch. »Komm her!«, ruft sie, und: »Du bist dran!« Ich schreie: »Scheiße, nein!« »Fluchen nutzt dir nichts! Sei ein Mann!«

Mein Widerstand ist zwecklos. Ich beuge mich. Dann mache ich mich auf den Acker, auf den Gottesacker. Der braucht mich. Denn auch die Gräber meiner verstorbenen Verwandten wollen gepflegt werden …