Was würdest Du tun, wenn es kein Internet gäbe?

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Schmierzettel mit
KritzeleienVisualisiertes Telefonat

Hm. Ja. Gute Frage. Tja, was würde ich tun, wenn es kein Internet gäbe? Ich wäre vermutlich total aufgeschmissen – wie eine Wasserpflanze ohne Wasser.

Die Frage ist übrigens nicht von mir. Webmasterfriday.de stellte sie am Donnerstag.

Also wirklich: kein Internet! Keine PCs, keine Tabletts, keine Smartphones. Was würdest Du tun? Stell Dir vor, es wäre über Wochen oder Monate so? Wie würdest Du Dein Leben organisieren? Was könntest Du machen, um Deinen Unterhalt zu verdienen? Mit wem hättest Du noch Kontakte? Wie würdest Du Informationen beziehen? Kannst Du Dir überhaupt noch so ein Leben ohne Internet vorstellen?

— www.webmasterfriday.de: Was würdest Du tun, wenn …

Die ersten Gedanken die mir bei der Suche nach einer Antwort durch den Kopf schossen, haben mich bereits so tief in ein Schwarzes Loch blicken lassen, dass ich es vorzog einfach weiter zu surfen. (Nebenbei: Ist weitersurfen die weiterentwickelte Form von weiterzappen?)

Und wie ich so über die gigantischen Wellen des Ozeans Internet gleitete, erschien unvermittelt dieser Artikel von Thomas Knüwer auf dem Display meines Surfbrettes: Digital Detox. Darin verdrahtet er einen Beitrag auf youtube.com, der den Titel: Die Prenzlschwäbin - Digital Detox trägt.

Die Prenzlschwäbin stellt sich der Mutter aller Fragen erst gar nicht. Ihr ist klar:

Weißt du was ich mir überlegt hab? Ich meld mich bei Facebook ab. Das ist sowas von Verschwendung von Lebenszeit.

— youtube.com: Die Prenzlschwäbin - Digital Detox

Sie meldete sich auch bei Twitter, Instagram, Tinder, WhatsApp usw. ab. Abschließend schmeißt sie noch das Smartphone weg. Ihr neues Lebensziel: Ein Leben in der Realität. Echte Kommunikation. Von Mensch zu Mensch.

«Hey!«, dachte ich: »Das ist sie doch! Die Antwort auf die Frage! Endlich wieder echte Kommunikation! Realität pur!«

Und dann erzählt uns die Prenzlschwäbin noch, wie sie gedenkt ihr neu gewonnenes Glück mit anderen zu teilen …

Ich bin dann weitergesurft.


PS: Falls Ihr Vorschläge habt, wie ich im Fall der Fälle mein Leben gestalten sollte, schreibt sie mir bitte. Ich will schließlich vorbereitet sein.