Walpurgisnacht

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Ein Stück Baum, Treibgut, in einem See

Die Nacht war lang. Sehr lang. Okay, sie war nur in meiner Wahrnehmung sehr lang. Aber absolut kurzweilig. Keine Spur von langweilig. Doch als ich die Nacht, die lange, vorhin noch mal vor meinen geistigen Augen abspulte und dabei die Ereignisse sortierte, erschrak ich mich. Was habe ich da getan?

Hätte mich gestern noch jemand gefragt, ich hätte ihm fest und sicher geantwortet: »Nein! Das würde ich nicht machen.« Sehr wahrscheinlich hätte ich noch ein: »Niemals!«, nachgeschoben.

Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

— de.wikipedia.org: Walpurgisnacht

Ts, „Tanz in den Mai“, das ist was für … Dachte ich immer. Das dachte ich auch heute Morgen noch. Bis mir nach und nach bewusst wurde, dass ich genau das gemacht habe: in den Mai getanzt. Aber sowas von!

Ich bin schamlos ausgetrickst worden. Die Walpurgisnacht hatte sich als Geburtstagsfeier ausgegeben. Und dann hat uns noch dieser DJ verhext … Stundenlang!

Wieder ein Beispiel für: Sag niemals nie.

Ich finde, Ihr solltet das wissen.

Schönen 1. Mai noch.

(Fürs Protokoll: Anno Domini 2016)