Abgehört

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Ein Insekt vor einem Fenster

Mann liest, sieht und hört ja viel in jüngster Zeit – seit Snowden. Und dann die Geschichte mit den Drohnen. Selbst die Bundeswehr hantiert mit Nano-Drohnen. Massenhaft werden Gespräche abgehört und Daten abgesogen. Und ich verliere den Überblick, derweil ich mich vor diesen neuzeitlichen Jägern und Sammlern und deren Waffen schützen will.

Neulich, ich saß an meinem Arbeitsplatz und telefonierte, erfasste mein Blick am Fenster etwas, was mich an all diese Dinge mal wieder erinnerte. Auch das possierliche Insekt könnte doch, ich traue es den heutigen Möglichkeiten zu, eine Drohne, eine Hightech-Wanze sein. Bin ich schon paranoid?

»Nun, was hast Du denn schon zu verbergen?«, werden mir einige der Menschen entgegnen, die mich gut kennen. Diese Argumentation deutet in eine Richtung, für die ich wenig Verständnis habe. Edward Snowden auch nicht:

Zu argumentieren, man mache sich nichts aus Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen habe, ist wie zu sagen, man mache sich nichts aus Redefreiheit, weil man nichts zu sagen habe.

Edward Snowdenvia