Teetassenfotografierer

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Eine mit Thiele Tee beschriftete
TeetasseWie der Mann, so die Teetasse

Ich hätte gern gewusst, wer mit Kaffeetassen als Fotomotiv angefangen hat. An alle Freunde des gepflegten Fotografierens da draußen: Hoch die Hände, wer von Euch hat schon mal Kaffeetassen fotografiert? Na, ist Euch die Idee dazu selbst gekommen oder habt ihr vorher schöne Kaffeetassenfotos gesehen?

Lasst die Kinder unsere Stadt für uns entdecken

… fragte ich „unlängst“. Und was mache ich? Ich fotografiere alternaiv eine Teetasse.

Die Tasse hat mir ein lieber Kollege von einer Reise mitgebracht. »Die bekommt Volker!«, habe er zu seiner Frau gesagt, als er sie (die Tasse, nicht die Frau) entdeckte. Ich fand das rührend. Er ist ein richtig Guter; als Arbeitskollege und als Mensch. – By the way: Fällt Euch was auf?

Normalerweise erzähle ich hier von lieben Kolleginnen. Was aber nicht bedeutet, dass ich keine lieben Kollegen habe. Ach, ich liebe liebe Leute. Sie sind für mich ein Quell der Inspiration. Aber ich unterbreche mich an dieser Stelle. Auch wenn das ein schönes Thema ist. Wir können es ja später mal vertiefen.

Da steht sie nun, eine Tee-Tasse mit meinem Namen – gefüllt mit Kaffee und etwas Sojamilch (darum die Flocken im Kaffee, falls das zu erkennen ist). Habe ich schon gesagt, dass ich kein Teetrinker bin? Nicht? Ich bin ein ausgekochter Kaffeetrinker. Ich mag keinen Tee. Nichtmal, wenn ich an einem angeblich tödlichen Männerschnupfen leide. Dabei leide zurzeit extrem. Ich weiß, Frauen nennen das wehleidig.

Männer seien zwar sprachlich oft Kraftmeier, aber in ihrem Inneren sensibel und vor allem wehleidig. »Sie möchten, dass jeder merkt, wenn es ihnen schlecht geht.«

— de.wiktionary.org: wehleidig

Genau! Was dagegen? Ich nehme meinen Männerschnupfen ernst! So, und jetzt gehe ich weiter leiden.