Musik zur Sommersonnenwende

  • Von
  • ·
  • Geschätzte Lesezeit 2 Minuten

Eine Wanderhütte mit
ReetdachMach mal Pause

Heutzutage gibts ja keine gescheite Musik mehr. Aussagen wie diese höre ich häufiger. Von steinalten Leuten. Ich bin auch so einer. Steinalt, aber nicht der Meinung. Okay, ich bin schon lange nicht mehr auf dem Laufenden. Was die aktuelle Musikszene anbelangt. Sonst ist aber alles gut. Und aktuell. Selbstverständlich.

Wie gesagt, es gibt auch heute noch innevative (frei nach Herbert Knebel) Musik. Weil sie so oft runtergedudelt wird, kannst du den Stücken kaum ausweichen. Es sei denn, du hörst nur irgendwelche OldieSender wie NDR… – ach lassen wir das. Von einem relativ aktuellen Stück welches mir gefällt, habe ich kürzlich schon berichtet: One Day von Bakermat.

Und jetzt stelle ich mir mal wieder selbst ein Bein. Das Lied erinnert mich in zweifacher Hinsicht an Musik, die ich in der Vergangenheit häufig gehört habe. Eine Parallele hatte ich bereits genannt. Die andere ist das Saxophon in dem Lied. Diese Einlagen erinnern mich an Klaus Doldingers Passport und Evergreens wie Sahara Sketches (ist in der verlinkten Version leider ziemlich flach).

Nächster Schlager: Royals von Lorde. Auch ein interessantes Stück. Womit man durchaus mal die Qualität seiner Boxen testen kann. Früher habe ich die gern mit Liedchens wie The Golden Dawn von Chick Corea gequält. Manche Stücke kommen einfach nur mit guten Boxen und laut richtig rüber. Aber wem erzähle ich das.

Eine schon etwas ältere Weise ist von Massive Attack: Safe From Harm. Auch hier der Rückgriff in die Klamottenkiste. Es baut auf, auf ein Stück von Billy Cobham: Stratus. Beides starke Scheiben.

So, und weil heute Weltyogatag ist, noch eine adäquate Volksweise. Eigentlich wollte ich sie Euch in der Interpretation von Taj Mahal darbieten. Dann habe ich mich aber für Gov’t Mule entschieden. Hier der ideale Schmachtfetzen zur Sommersonnenwende: John The Revelator.