Das Sandmännchen

  • Von
  • ·
  • Geschätzte Lesezeit 2 Minuten

Eine Figur aus
HolzDas Gesicht bleibt weich …

Lügde, 21.6.2015. Sommersonnenwende. Der längste Tag des Jahres. Und womit sollte unsereins einen solchen Tag eigentlich beginnen? Richtig, mit einem Sonnengruß.

Der Sonnengruß ([…] wörtl.: Ehre sei dir, Sonne) auch „Sonnengebet“ oder „Gruß an die Sonne“ genannt, ist eine Abfolge von (normalerweise) zwölf Yogahaltungen (Asanas), die dynamisch, d.h. im Atemrhythmus ineinander übergehend, geübt werden.

— de.wikipedia.org: Sonnengruß

Mein Freund Jannick hätte vermutlich geantwortet: »Volker macht jetzt das Sandmännchen.« Wait, what? Das Sandmännchen?! Ich verkläre das mal kurz: Die Asanas haben alle eingängige Namen wie: Adho Mukha Shvanasana, Bhujangasana oder Ustrasana – landläufig auch unter diesen Bezeichnungen bekannt: der Hund, die Kobra, das Kamel.

Exkurs: „In manchen Schriften ist von 84.000 verschiedenen Yogahaltungen die Rede.“ [Quelle: de.wikipedia.org] Von diesen Asanas übe ich regelmäßig gefühlt die Hälfte – also 53 bis 78.

Und wenn ich gelegentlich mal fallen lassen ließ dass ich Yoga geübt habe, kommentierte Jannick das mit: »Ah, du hast wieder das Sandmännchen gemacht.« Aus Sorge, ich könnte mich blamieren, habe ich dazu nie etwas gesagt. Wer weiß, vielleicht gibt es ja unter den restlichen 83.947 Yoga-Haltungen eine, die sich „das Sandmännchen“ nennt.

Aber warum verzähle ich das alles? Heute – 21. Juni 2015 – ist Weltyogatag (offiziell der erste, doch es soll auch voreilige Yogis geben). Gleich um die lippische Ecke, in Bad Meinberg, gibt es übrigens ein großes Yoga-Center. Die haben eigens für den Tag ein umfangreiches Yoga-Programm aufgelegt.

Bleibt noch die Frage zu klären, mit welchem Asana ich diesen Yogi-Feiertag eröffnet habe. Mit einem lockeren Warm-up. Der Beleg dafür ist dieser Text. Mit dem Tausendfüßler.


Wer noch nicht genug vom Thema hat: