Mariam und Laila

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Detailfoto von einem Tisch aus
Metall

Vorhin, als ich mir das Buch noch mal aus dem Regal geholt habe, schien es mir so, als hätte ich es erst gestern dort abgelegt. Dabei habe ich es bereits vor Monaten gelesen. Doch das Buch in meiner Hand ließ mich augenblicklich wieder die Ergriffenheit spüren, die ich beim Lesen des Romans empfunden habe.

Ich hatte mir das Buch gekauft, weil ich vor ein paar Jahren bereits einen Roman von dem Autor gelesen habe – Für dich – tausendmal! Der Roman „Drachenläufer“ von Khaled Hosseini hat mich damals sehr bewegt. Darauf zu vertrauen, dass ein Roman genauso gut ist wie ein anderer Roman vom gleichen Autor, kann auch zu einer Enttäuschung führen. Das Buch „Tausend strahlende Sonnen“ von Khaled Hosseini hat mich jedoch keineswegs enttäuscht.

Der Roman erzählt die Geschichte von Mariam und Laila. Als Mariam mit Raschid, einem Schuhmacher in Kabul, verheiratet wird, ist sie 15 und er 45 Jahre. Etliche Jahre später, in denen Mariam bereits unglaubliches Leid von dem gewalttätigen Raschid zugefügt wurde, nimmt sich dieser Laila als Zweitfrau. Die junge Laila aus der Nachbarschaft hatte kurz zuvor bei einem Bombenangriff ihre Familie verloren. So unterschiedlich wie das Leben von Mariam und Laila zuvor verlaufen ist, von da ab ist es Raschid, der ihren weiteren, gemeinsamen Weg bestimmt…

„[…] Während der Taliban-Herrschaft überstehen sie Bombardierungen, Hunger und physische Gewalt […]“, ist in dem Klappentext des Buches zu lesen. Auch mit seinem Roman „Tausend strahlende Sonnen“ gewährt Khaled Hosseini einen Blick in die Geschichte von Afghanistan.

„Tausend strahlende Sonnen“ – meine Empfehlung: lesen.