Lucky Man

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Mit verschiedenfarbigen Leuchtmitteln angestrahlter
Baum

Bestimmt kennt Ihr das auch: Unvermittelt bohrt sich eine Melodie aus den Abwegen der Gedankengänge ins Bewusstsein, und man fragt sich: Wieso drängt sich jetzt diese Melodie nach vorn? Manchmal finde ich einen möglichen Grund dafür, meistens aber nicht.

Gestern Abend zum Beispiel begann ich ohne jede Vorwarnung diese Strophe zu singen:

A bullet had found him

His blood ran as he cried

No money could save him

So he laid down and he died

Jetzt, wo ich dieses schreibe, fällt mir eine mögliche Erklärung dafür ein. Aber davon erzähle ich Euch später. Ich wollte sowieso darüber bloggen.

Zurück zu dem Lied. Die Strophe ist aus dem Stück Lucky Man von Emerson, Lake and Palmer. Ein Song aus meiner Kinderzeit. Das Stück gehörte damals eine ganze Weile zu meinen Lieblingshits.

Aber nicht der Text des Liedes hatte es mir angetan, es war das Synthesizer-Gedudel gegen Ende von Lucky Man. Natürlich musste ich gestern Abend sogleich die Musikmaschine damit quälen. Und während ich mir das Stück anhörte, erinnerte ich mich an weitere Stücke, die es wegen ihrer auffälligen Synthesizer-Einlagen in meine persönliche Hitliste der 70er schafften.

Einer dieser Klassiker ist Who Are You? von Black Sabbath. Die LP zum Stück trägt den martialischen Titel Sabbath Bloody Sabbath. Auch wenn heute Sonntag ist, hat das selbstverfreilicht nichts zu sagen. Und im übrigen ist auf der Platte ein Stück, was durchaus zu einem entspannten Sonntag passt: Fluff.

In diesem Sinne – einen flaumigen Sonntag noch.

Ergänzt am 11.5.2014:

Hier nun der mögliche Grund, warum sich die Strophe aus Lucky Man – „Eine Kugel hatte ihn gefunden. Sein Blut rann, als er schrie. Kein Geld konnte ihn [nun mehr] retten. Also legte er sich hin und starb.“ – in meine Gedanken schlich: „Die Bücherdiebin“.