Leben auf dem Land

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Eine Wiese mit braunen Kühen. Im Hintergrund Bäume im
Herbstlaub. Im Herbst sind hier selbst die Kühe laubbraun. (27.9.2013, 27)

Jeder zweite Stadtbewohner kann sich ein Leben auf dem Land vorstellen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW).

[Quelle: kommunen-in-nrw.de]

Ich kann das nachvollziehen. Ich lebe auf dem Land. Und wer meint, auf dem Land gäbe es keine Kunst, der irrt. Was dieses Foto ja wohl eindrucksvoll beweist:

In grauer Folie gewickeltes Heu auf einem
Feld. Landwirtschaftliche Kunst (29.9.2013, 30)

Aber der größte Künstler ist hier die Natur. Was vielen erst auffällt, wenn die Sonne die Dinge, wie diesen gewöhnlichen Baumstumpf, in Szene setzt.

Baumwurzel im
Sonnenlicht Baumwurzel im Sonnenlicht (29.9.2013, 56)

Ich weiß nicht, wie oft ich Motive wie dieses…

Viele abgeerntete
Felder. Unendliche Weiten (29.9.2013, 53)

…aufgenommen habe. Trotzdem werde ich sie nicht müde. Und als ich kürzlich von Andreas den Artikel Im Kalletal gelesen habe, musste ich unwillkürlich an meine Erlebnisse in dem Ort denken: Schwarzes Pferd auf schwarzem Grund. Kalletal gehört wie Lügde zu Lippe:

Gefühlte 2000 Meter über den Schiedersee-Spiegel, in einer zweifellos sehr reizvollen Landschaft setzte ich nach: »Sollte es tatsächlich noch Leben hier oben geben, was machen die bei so einem Winter wie den vergangenen?« […] »Oh, du mein Lipperland, wie bist du groß, schön und hoch!«, sang ich tonlos. Bei der Höhenluft wirst du zwangsläufig zum Schmalspur-Goethe.