Katzen-Flausch am Montag

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Ein Katzenkater auf einer
Wolldecke

Billy the chunk (10.2.2013, 28)

„Das Web wurde einzig und allein zu dem Zweck erfunden, Katzen zu huldigen“, meinte jüngst Spiegel-Online. Die meisten Frauen werden dem sicherlich beipflichten. Männer sehen das ein ganz kleinwenig anders. Aber: Sie haben daraus eine Internet-Strategie entwickelt: Wenn putativ nichts mehr geht, wenn das vermeintlich letzte Wort gesprochen ist – Cat-Content geht immer.

Statt Katzen kann Mann natürlich auch andere Tiere verschreiben. Fotos oder Videos von Hunden zum Beispiel, sind ebenfalls ein gutes Rezept. Ich kann mir vorstellen, dass der bekannte Medienjournalist Stefan Niggemeier aus just diesem Grund die „Flausch am Sonntag“-Serie für seine Leserinnen eingeführt hat. Verschlagwortet hat er die Rubrik sinnigerweise mit „Flauschcontent“.

Was lernen wir daraus? Wenn die Strategie erfolgreich sein soll, ist eines extrem wichtig: Flausch. Tiere mit großen Augen gehen auch. Aber Flausch ist besser. „Sag doch einfach, die Tierchens müssen niedlich sein“, würde Frau jetzt sagen. Aber Obacht Männers, was für Frauen niedlich ist, können wir ohne Rücksprache mit ihnen gehalten zu haben nicht beurteilen. Nie! Verlasst Euch daher besser auf Fakten: Flausch, große Augen, klein. Doch wenn ihr ganz sicher gehen wollt, macht´s wie ich: postet Katzenfotos.

Denn in der Flauschcontent-Hitparade stehen Katzen seit Anno-Knick mit großem Abstand auf dem ersten Platz (Männer sitzen dabei übrigens nicht in der Jury).

Liebe Leserinnen, hier habe ich noch ein ganz besonders reizendes Schmankerl für Eure Augen: „Katzenbaby weckt Katzenbaby“. Warum ich mir so sicher bin, dass Euch das wegschmelzen lässt? Ganz einfach: Die Macher des Videos haben alles richtig gemacht. Sie verbauten darin die drei wichtigsten Flauschfaktoren.

Schönen Montag noch…