Der Tatortreiniger und andere ürre Sachen

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Pilze

Pilzbarock (28.11.2012, 74)

Wie sich das gehört, habe ich mich zu Weihnachten beschenkt. Was war das für eine ürre Freude, als ich den Tablett-Rechner unter dem imaginären Weihnachtsbaum endlich auspacken und in mein Herz schließen durfte! Und wie damals zu Kinderzeiten – als wir uns von den Geschenken am Weihnachtsabend nicht trennen mochten wenn es hieß: „So Kinners, genug gespielt, jetzt geht´s ab ins Bett!“ – wollte ich mein neues „Spielzeug“ nicht mehr missen. Da die höhere Instanz zwischenzeitlich entfallen ist, verbrachte ich nahezu eine ganze Nacht damit, mich an den Mögleinkeiten des Tablet-PC´s zu berauschen. Hier einige der ürren Sachen, die dabei auf dem Display „erschienen“:

Die Weihnachtsgeschichte für Juristen

Ich bin davon überzeugt, dass die Sprachgeschichte schon vor Äonen auch über die von den Menschen ausgeübten Berufe geprägt wurde. Es gibt sogar Berufsgruppen, die ihre eigene Sprache entwickelten und heute noch hartnäckig „verteidigen“. Als Beispiel sei hier die Sprache der Juristen angeführt. Man mag es kaum glauben, aber auch Juristen verkünden die Weihnachtsgeschichte: „Die Weihnachtsgeschichte für Juristen“.

Tilt! 2012

Der etwas andere Jahresrückblick von und mit Urban Priol.“ Nonstop, eineinhalb Stunden redet dieser „Vogel“ mit dem bunten „Federkleid“ über die herausragenden Ereignisse des verflossenen Jahres 2012. Ich bin ein großer Fan von Urban Priol, dessen „Hinterkopffedern“ eher an einen Wiedehopf denn an einen Pirol erinnern. Es ist schon ein Weilchen her, da berichtete mir meine Kollegin voller Begeisterung von einem seiner Auftritte, bei dem er die Bundeskanzlerin als die „wandelnde Knopfleiste“ umschrieben haben soll. Dumm nur, dass sich besagte Kollegin selbst gern mit knopfleistenlastiger Oberbekleidung bejackt. Dank Urban Priol trägt die Kollegin seither den Namen Knöppche.

FNORD Jahresrückblick 2012

Auch der Jahresrückblick von Felix von Leitner und Frank Rieger ist kein typischer Jahresrückblick wie man ihn in den vergangenen Wochen zuhauf hätte sehen können. Ihr „FNORD Jahresrückblick 2012“ war Teil des 29C3: „Der 29. Chaos Communication Congress (29C3) ist eine jährliche, viertägige Konferenz über Technologie, Gesellschaft und Utopie.“

I live by the river!

Ich mag die Schreibe von Johnny Haeusler. Daher bin ich auch regelmäßiger Besucher im Hause Haeusler: „spreeblick.com“. Es ist faszinierend, was Johnny Haeusler alles auf die Beine stellt: Er ist „Blogger, Mediendesigner, Rundfunkmoderator […,] Frontmann der Rockband Plan B.“ [Quelle: de.wikipedia.org] – und Buchautor. Sein Buch „I live by the river!“ war eines der ersten E-Books, die ich mir für das oben erwähnte, platte Weihnachtsgeschenk runtergebeamt habe. Obwohl ich das Buch noch nicht durchgelesen habe, kann ich es schon empfehlen. Warum? Es ist von Johnny Haeusler.

Ich bin mit mir noch uneins, ob ich auch sein jüngstes Werk kaufen sollte. Wäre ich Eltern, würde ich es vermutlich schon getan haben. Denn es trägt den Titel: “Netzgemüse – Aufzucht und Pflege der Generation Internet”.

Der Tatortreiniger

Und dann war da noch: „Der Tatortreiniger“. Die Sonntags-Abends-Krimi-Serie „Tatort“ ist soweit allen bekannt, denke ich. Protagonisten sind darin immer die Tatort-Kommissare. Nie war das mal ein Tatort-Reiniger. Dieser Diskriminierung hat der NDR jetzt mit Schotty dem Profi-Tatort-Reiniger entgegengewirkt. Mehr dazu hat Stefan Niggemeier in seinem Blog zu berichten: „Neues vom »Tatortreiniger«“. In dem Blogbeitrag findet Ihr auch die passenden Links zum bewegten Reiniger.

Noch Hunger?

Ihr habt noch mehr Hunger? Dann müsst Ihr zu Jochen Malmsheimer in die Anstalt. Er hat Wurstbrot und Dinkelplätzchen im Angebot.