So so, Biomechanik nennt sich das

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Ein Pferd

»Möchtest du mitessen? Nimm dir ruhig von dem Gras. Es ist noch genug da.«

Endlich habe ich sie so weit. Dafür musste ich mich auch lange und mächtig ins Zeug legen. Dutzende von Texten habe ich über das Thema schreiben und Unmengen an Fotos dazu schießen müssen bis ich sie überzeugen konnte – doch nun bloggt sie selbst. Wovon ich rede wollt Ihr wissen? Von Christine, meiner Kollegin – die Frau mit dem schwarzen Pferd namens Nykle, neuerdings auch zu finden ebendort, unter nykle.de.

In ihrem jüngsten Artikel berichtet sie von einem Dressurlehrgang am vergangenen Wochenende, beziehungsweise davon, wie sie versucht hat mir die außergewöhnlichen Vorteile dieses Kurses zu schildern. Ihr einleitendes Fazit:

Es ist natürlich schwer, einem Nichtreiter die Vorzüge dieses besonderen Unterrichts zu beschreiben.

Pah! Die Vorzüge dieses besonderen Unterrichts sind sogar für einen Stockfisch wie mich offensichtlich. Schaut Euch mal die Fotos von dem Horst Becker, jenen geradezu sagenumwobenen Reitlehrer an. Im Vordergrund seines Unterrichts würde die Biomechanik stehen, stellt Christine in ihrem Artikel heraus. So so, Biomechanik nennt sich das…

Aber ich möchte darüber nicht weiter spekulieren, es ist schon spät. Doch eines weiß ich, wenn der Guteste wieder Unterricht in der Reithalle Löwensen gibt, bin ich dort und schieße Fotos davon, wie die Mädels reihenweise vor lauter Verzückung gegen die Bande reiten. Bin ich böse?

Ich bin böse. Doch mich als Nichtreiter zu bezeichnen, das finde ich auch nicht nett – weil´s nahezu absolut falsch ist. Denn zum einen habe ich bereits eine Reithalbestunde absolviert, und zum zweiten ride ich ein steel horse. Bis vor ein paar Jahren hatte ich sogar eines mit reichlich eingebauten Pferdestärken. Mittlerweile strample ich zwar wieder selbst – aber horse ist horse.