Pilgern in Lügde

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(12.8.2012, 18)

Das Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ war gerade erschienen, da drückte es mir eine Freundin zum Lesen in die Hand. Ich las den Text auf dem Einband und war skeptisch, ob ich mir das Buch wirklich kaufen sollte. Doch ich kaufte und las es.

Das Buch wurde bekanntlich zum Renner. Viele Menschen ließen sich davon „infizieren“. Zu Pilgern wurde wieder en vogue. Die Marketing- und die Kirchenstrategen reagierten schnell. Denn Pilger sind auch Touristen und Kirchen gehören zu ihren bevorzugten Reisestationen.

Kürzlich entdeckte ich im Emmerauenpark ein kleines Schild an einem Baum:

(19.8.2012, 12)

Darauf zu sehen ist das christliche Fischsymbol und in kleiner Schrift darüber der Hinweis: „Pilgern in Lippe“. Ach ja, die Geschichte!, erinnerte ich mich. Irgendwo hatte ich vor ein paar Wochen davon gelesen. Es gibt sogar eine Website dazu: pilgern-in-lippe. Der Pilgerweg mit der Bezeichnung „Ostschleife“ führt zu einem großen Teil durch Lügde. Zu den Pilger-Stationen gehört auch die Kilianskirche (siehe Foto oben).

Die Marienkapelle, das ist das kleine weiße Gebäude, das man oben im Foto links neben dem Baum erkennen kann, erschließt der Weg nicht. Schade eigentlich, denn es ist wirklich ein schöner, recht ruhiger Ort. Und man hat von dort oben einen wunderschönen Ausblick – nämlich diesen hier.

Die komplette Wegbeschreibung des Pilgerweges ist im TEUTO_Navigator zu finden. Obwohl ich die aufgezeigte Strecke so noch nicht abgewandert bin kann ich dennoch sagen, dass es sich lohnt, den Weg entlang zu pilgern. Denn mehrere Teilstücke des Weges liegen in meinen „Hausstrecken“, worüber ich hier in Bild und Text immer mal wieder berichtet habe.