Marienhöfe in Lügde: Die Öffentlichkeit soll bald mehr erfahren [Update]

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…[*auch* in Ordnung][1].

[1]: http://www.youtube.com/watch?v=3yDdnxn7Tzo&feature=related

Marienhöfe in Lügde? Wo sind die denn? Das Foto oben zeigt in etwa das „Eingangsportal“. Das Projekt Marienhöfe war ein bisschen in den Hintergrund geraten. Bis gestern.

Denn gestern war in den Pyrmonter Nachrichten (Druckversion, Seite 11) diese Überschrift zu lesen: „Marienhöfe: Die Zukunftsmusik wird lauter“, und in der Sub-Headline: „Lügder Städtebau-Projekt keine bloße Vision mehr / Öffentlichkeit soll bald mehr erfahren“.

Die „Öffentlichkeit soll bald mehr erfahren“…

Befragt man die große Glas-Google nach den Begriffen „Marienhöfe“ und „Lügde“, bietet diese als erstes den Link zu einem interessanten PDF-Dokument mit dem Titel „Lügde – eine Stadt geht neue Wege zur Revitalisierung“ zu lesen an. Nebenbei: Das Dokument ist auf der Website hummersen-online.de abgeparkt – also auf der Website eines Ortsteils von Lügde.

Als nächstes schlägt die Glas-Google den Link zu einem Artikel aus der Schaumburger-Zeitung vor – ein Artikel aus der Kommunalwahlzeit 2009. Darunter wird wieder ein Link zu einem PDF-Dokument angeboten. Das ist vermutlich (1) die „Internet-Seite“, auf die sich der eingangs genannte Zeitungsartikel im Text bezieht:

[…] Aber auf der Internet-Seite eines Steinheimer Konzeptentwicklers ist schon jetzt zu lesen, wie sich das Unternehmen die Marienhöfe vorstellt […]

Anschließend wird in dem Zeitungsartikel mit anderen Worten wiedergegeben, was die Internet-Seite, das dreiseitige PDF-Dokument, mit vier Sätzen abhandelt. Das PDF-Dokument von dem Webangebot teamscio.de trägt die Überschrift „Newsletter März 2012“. Die besagte Textpassage ist auf der Seite 2 unter dem Listenpunkt „Marienhöfe Lügde“ zu finden.

(1) Wie gesagt, ich vermute, dass sich der Artikel auf das PDF-Dokument bezieht. Denn eine präzise Quelle, eine Webadresse, einen Deeplink habe ich in dem Zeitungstext leider nicht gefunden. Allerdings wird in dem Zeitungsartikel eine Passage mit „langfristige und qualitätsvolle Bestückung“ zitiert – und in dem PDF-Dokument gibt es dergleichen. Dort heißt es zwar: „Die Gewerbeflächen sollen dabei langfristig und qualitätsvoll bestückt werden.“ – aber ob nun eine qualitätsvolle Bestückung erfolgt, oder ob qualitätsvoll bestückt wird, das ist nun wirklich nicht entscheidend. Trotzdem…

…ich musste das einfach bringen. Denn die Formulierung „langfristige und qualitätsvolle Bestückung“ sind meine Worte der Woche. Wobei, ganz dicht dahinter, auf Platz 2 meiner persönlichen Worte-der-Woche-Hitparade, steht diese Aussage: „Öffentlichkeit soll bald mehr erfahren“.

Was will ich eigentlich mit diesem Geschwafel hier sagen? Ach, das lass ich heute mal die Öffentlichkeit erraten.

Okay, ich will mich ja bessern. Die große Google hat noch mehr zu den Suchbegriffen „Marienhöfe“ und „Lügde“ anzubieten. Zum Beispiel den Link zu einem unter slideshare.net abgestellten PDF-Dokument „Integriertes Entwicklungskonzept zur Revitalisierung des historischen Ortskerns“ und den Link zum Artikel „Vision “Marienhöfe” für Lügdes Einzelhandel“ unter luegde2015.lippeblogs.de.

Das Internet – irgendwie hat es doch was.

Lügde: Der „Kreisel Mitte“. – Ich weiß nicht, ob der Kreisel tatsächlich so bezeichnet wird. Den Namen habe ich ihm gegeben, weil er neben den vielen anderen Verbindungen die mittlere Anbindung zur Umgehungsstraße sicherstellt.

Während seine beiden „Kollegen“ direkt am Ein-, beziehungsweise am Ausgang der Umgehungsstraße liegen, ist der Kreisel Mitte am nördlichen „Tor“ der Altstadt platziert worden. Von dort ist die Umgehungsstraße mit einem kurzen Straßenschlenker zu erreichen.

Auf dem Foto oben, im Hintergrund, noch die Tageslichtvariante vom Eingangsportal der Marienhöfe.

Update 16.6.2012: Auf dem Lügder Markt[platz] der Möglichkeiten, am 23.6.2012 im Pavillon 4, kann man sich über die Marienhöfe informieren lassen.