Lügde, die kinderfreundliche Stadt

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Die Bühne im Lügder Emmerauenpark

Die Pyrmonter lieben den Emmerauenpark! Seit in Bad Pyrmont das Thema Landesgartenschau öffentlich diskutiert wird, haben wir das auch „schwarz auf weiß“. Auch ich bin in jüngster Zeit wiederholt von Pyrmonter Bürgern auf den Emmerauenpark in Lügde angesprochen worden – durchweg mit dem Tenor: »Da habt ihr aber was ganz tolles gebaut.«

Vor ein paar Wochen zeigte sich eine Sportkollegin beeindruckt von den Veranstaltungen im Emmerauenpark. Besonders begeistert sei sie von den Veranstaltungen die eigens für Kinder dort stattfinden, erzählte sie mir. »Meines Erachtens gibt es hier im Talkessel(1) für Kinder viel zu wenig Angebote«, meinte sie. Ich hakte nach: »Ist das so?« Sie bestätigte mir das erneut und ergänzte: »Es wäre schön, wenn Lügde sich jetzt verstärkt darum kümmern würde.« »Ach, weil ihr in Bad Pyrmont schon genug mit den betuchten Kurgästen zu tun habt?«, fragte ich sie grinsend (sorry, ich konnte mir das nicht verkneifen).

Das kurze Gespräch ging mir nicht aus dem Kopf. Auf den Weg nach Haus dachte ich an meinen Artikel „Lügde, die Fahrradstadt im Lipperland“ und an die jüngste „Diskussion“ um die neuen Ortseingangsschilder. Das wäre doch ein Thema, worüber man nachdenken könnte: „Lügde, die kinderfreundliche Stadt“. Aber ist Lügde eine kinderfreundliche Stadt? Ich weiß es nicht, vermute aber, dass sie es eher nicht ist. Doch was nicht ist, kann noch werden.

(1) Für die Leserinnen und Leser, die sich hier nicht auskennen: Bad Pyrmont und Lügde sind zwar durch eine Landesgrenze getrennt, werden aber durch Berge eingerahmt und „teilen“ sich den oft zitierten Talkessel.