Berichte aus dem Emmerland

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Ein Blick in den Emmerauenpark

Das Foto habe ich im Mai 2011 aufgenommen. Der Emmerauenpark, das Foto zeigt einen Ausschnitt davon, ist inzwischen fertiggestellt und irre beliebt. Etwa so beliebt wie der Kurpark in Bad Pyrmont. Wie ich zu solch einer tolldreisten Behauptungen komme, und was es mit dem Emmerland so auf sich hat, davon berichte ich später.


Nicht oft (aber immer öfter) berichte ich hier über die große „Weltpolitik“. Denn auch in Emmerland wird Weltpolitik gemacht – ein bisschen zumindest. Emmerland, wo liegt denn Emmerland?, werden sich möglicherweise einige Leserinnen und Leser fragen.

Das Emmerland, das ich meine, kennt keine Landesgrenze. Beginnen wir aber mit der Emmer. Die Emmer ist der Orinoco unserer Region.

Die Emmer (früher lateinisch Ambriuna genannt) ist ein 61,8 km langer, südwestlicher bzw. linksseitiger Nebenfluss der Weser in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen (Deutschland).

[Quelle: de.wikipedia.org]

Emmerland ist eine Wortschöpfung, die mir in den Sinn kam, als ich zu dem Foto oben eine kleine Info textete.

Das Foto zeigt zwar nicht Lummerland, aber Emmerland – Entschuldigung, den Emmerauenpark – zumindest einen kleinen Ausschnitt davon.

schrub ich im Frühjahr 2011, denn zu der Zeit befand sich der Emmerauenpark noch in der Entstehung. Daher ist auf dem Foto noch nicht so viel Grün zu sehen.

Wir haben hier in Lügde Berge (sogar mehr als zwei), „viel Tunnels“ (1), Geleise, Eisenbahnverkehr… Nur mit einem tiefen weiten Meer können wir nicht punkten. Aber: Trotzdem haben wir hier Inseln und Sandstrände.

…behauptete ich weiter, derweil ich Lummerland mit Emmerland verglich. Nun muss ich mich korrigieren. Leider habe ich seinerzeit nicht über den Lügder Tellerrand gedacht. Denn wir haben hier im Emmerland sehr wohl ein Meer. Das ist zwar kein „tiefes, weites Meer“, aber es beinhaltet mehr Wasser, als eine große Pfütze fassen kann. Denn gleich nebenan beginnt der Schiedersee. Lügde liegt quasi am Ufer des Schiedermeeres. Und es ist die Emmer, die das Schiedermeer „befüllt“.

Halten wir also einfach schon mal fest: Die beiden Städtchen Schieder-Schwalenberg und Lügde liegen im Emmerland. Doch Emmerland ist noch viel, viel größer, wie meine weiteren Ausführungen belegen werden.

Ich will es nicht bestreiten: In dem Artikel zum „Bild der 27. Kalenderwoche 2012“, indem ich den Schiedersee unter luegde.de thematisiere, beziehe ich mich indirekt auch auf meine in dem Beitrag „Wohin mit der Landesgartenschau 2020?“ aufgeworfene Frage:

Warum arbeiten wir Lügder nicht viel mehr mit unserer lippischen Nachbarstadt Schieder-Schwalenberg zusammen?

Aber ich dachte dabei auch an den Zeitungsartikel („Printausgabe“) der Pyrmonter Nachrichten vom 28.6.2012. In dem mit „Roeder und Reker wollen aufs Gaspedal treten

Gemeinsame Landesgartenschau: Bürgermeister verabreden einen Fahrplan für die nächsten Schritte“ betitelten Beitrag (Seite 9) wird eine Aussage erwähnt, die von Bad Pyrmonts Bürgermeisterin Christina Roeder stammen soll: > […] Dazu zählt Roeder „das verbindende Band der Emmer“, den > Emmerauenpark in Lügde mit seinen umliegenden Biotopen und natürlich > den Kurpark und den Bergkurpark in Bad Pyrmont. […]

„Das verbindende Band der Emmer“ – na, wenn das nicht poetisch ist. In meinem einige Tage vorher verfassten Artikel habe ich das „Band“ allerdings weiter gezogen:

Es gibt auch ein verbindendes „Element“: Alle drei Städte, Schieder-Schwalenberg, Lügde und Bad Pyrmont liegen an der Emmer.

Also: Wenn ich hier mal aus dem Emmerland berichte, dann bezieht sich das auf die Region Bad Pyrmont, Lügde, Schieder-Schwalenberg. So, damit haben wir die Ausgangsfrage auch geklärt.

Nebenbei:

Bei den Fotos oben handelt es sich um die Vollversionen von dem Bild der 21. und dem Bild der 27. Kalenderwoche.

Hier noch die Erklärung zu (1):

In der Tat haben wir hier auch viele „Tunnels“. Einen Text habe ich oben schon verdrahtet. Wer mir dennoch nicht glauben will, dem empfehle ich die Artikel-Serie darüber.