Was ist aus den toten Hosen geworden?

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Aus der beliebten Vorabendserie „Weltfragen“: Ab wann ist eine Hose tot?

Es liegt gute drei Jahre zurück, da schrub uns Rouven einen Artikel mit dem Titel: „Tote Hosen bei den toten Hosen“. In jenem Essay berichtet er:

[…] Der Radiosender EinsLive veranstaltet anscheinend jedes Jahr zur Bundesligasaison so eine Art Online-Fußballspiel […]. Jedenfalls nehmen daran zahlreiche Kneipenteams in ganz NRW teil und tatsächlich hat dieses Mal eine Gaststätte aus der Groß(!)gemeinde meiner Herkunft dieses knapp gewonnen. […] Als Gewinn darf sich Niese nunmehr über die Ausrichtung eines exklusiven Konzerts der “Toten Hosen” freuen […]

Kurz eine kleine Ergänzung zur geografischen Einordnung: Niese ist ein Ortsteil von Lügde und liegt unmittelbar unterhalb des Köterbergs, den ich hier verschiedentlich schon vorgestellt habe. Mit einer Einwohnerzahl von 426 ist Niese nicht unbedingt eine Weltmetropole. Das ist Wacken allerdings auch nicht.

Zurück zur EinsLive-Aktion: Mir ist die Geschichte mit einem schlechten Nebengeschmack in Erinnerung geblieben, weil mir einige EinsLive-Leute seinerzeit auf den Geist gegangen sind. Aber dem Vernehmen nach, war es ein tolles Konzert der Toten Hosen bei den vermeintlichen toten Hosen.

Und was hat dieser „unwirtliche“ Ort namens Niese gemacht, als das Konzert der Toten Hosen Vergangenheit war?

Einige Nieser haben den Gig zum Anlass genommen, künftig regelmäßig Rock-Konzerte in dem Ort zu organisieren. Die Konzerte haben auch einen Namen: „Rock am Köterberg“ – oder kurz „RAK“. Und wer immer noch an den Weihnachtsmann und/oder an die toten Hosen in Niese glaubt, der sollte sich mal auf der Website „rockamkoeterberg“ umsehen – oder besser noch, zum nächsten RAK kommen. RAK11 findet übrigens am 20. August 2011 statt.

…von wegen tote Hosen.