Uwe Burgdorf, Bildhauer am Stein

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»Komm doch einfach mal rum und schau sie dir an«, schlug mir mein Yoga-Sportsfreund Uwe Burgdorf abends beim Yoga-Unterricht vor. Ich hatte ihm erzählt, dass meine Mutter seine Ausstellung in der Pyrmonter Wandelhalle besichtigt hat. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass der Guteste einige seiner Werke dort ausstellt. Aber als meine Frau Ma-Ma mir die Exponate und den so fröhlich-freundlichen Aussteller beschrieb, da ahnte ich, von wem sie sprach.

Natürlich interessierte mich, was so ein yogander Bildhauer kreiert, wenn er nicht gerade Chaturanga, Naga-asana, Ushtra-asana oder Pincha Mayurasana übt. Die Kamera im Anschlag besuchte ich vergangene Woche seine jüngste Ausstellung. Einiges von dem was mir dort vor die Linse gelaufen ist, habe ich in der Fotoabteilung abgeparkt. [Update 6.9.2014: Die Fotos sind umgezogen.]

Für seine Werke würde er ausschließlich heimisches Gestein verwenden, erklärte mir Uwe. Das sei zum Beispiel: Thüster Kalkstein, Obernkirchener Sandstein oder Roter Bundsandstein. Wie lange er denn schon als Bildhauer tätig ist, wollte ich von ihm wissen: »Seit 15 Jahren arbeite ich am Stein, und seit 6 Jahren mache ich das hauptberuflich.« Seine Werke würden in mehr als 10 Ausstellungen pro Jahr zu besichtigen sein. Wer möchte, könne ihn aber auch gern in seinem Atelier besuchen, erzählte mir Uwe strahlend.

Übrigens: Die Ausstellung in der Pyrmonter Wandelhalle ist noch bis zum 10. April zu besichtigen. Auch „radio aktiv“ hat Uwe Burgdorf kürzlich interviewt. Das Interview gibt´s hier.