In Schlucken-zwei-Spechte

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Merkwürdige Gestalten gibts auch in Gärten…

Unterstellen wir mal, dass das der Titel einer Autobiografie ist – was glaubt Ihr, was Ihr darin zu lesen bekommt? Und wahrlich ich sage Euch, das ist der Titel einer Autobiografie. Aber wer würde seine Autobiografie so benennen? Guido Westerwelle vermutlich nicht.

Bevor die Spekulationen aus der Spur laufen: Der Titel „In Schlucken-zwei-Spechte“ ist kein Täuschungsmanöver. Rückschlüsse auf die Person des Autobiografen sind meines Erachtens von ihm gewollt. Es gibt schon einige Persönlichkeiten, denen ich zutraue, dass sie sich einen solchen Titel für ihre Autobiografie auswählen…

Okay, nächster Tipp: „Auf Schwimmen-zwei-Vögel“. Was hat der mit der Autobiografie „In Schlucken zwei Spechte“ zu tun? Nun, schwimmen, schlucken – das liegt soweit nicht auseinander – oder? Und meines Erachtens sind Spechte irgendwie auch Vögel.

Machen wir es kurz: „Auf Schwimmen-zwei-Vögel“ ist ein Buch von Flann O’Brien. Ich sage nur: Irre! Lesen! Übersetzt hat das Werk – Harry Rowohlt. Und Harry Rowohlt ist es, der „Ralf Sotscheck sein Leben von der Wiege bis zur Biege – In Schlucken-zwei-Spechte“ erzählt. So, haben wir das.

Bleibt nur noch zu schreiben, wie die Autobiografie ist. Ich mache es mir einfach: Harry Rowohlt! Wer den Typ mag, der liest das Buch. Man könnte auch sagen: Wie der Titel, so das Buch. Das würde ich aber so nicht tun.