Ging in den Wald und sammelte Pilze [Update]

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Besucher der Fotoausstellung „Pilze“ von Josef Huppertz im Heimatmuseum Lügde.

…gefunden hat er reichlich. Er hat sie aber nicht gepflückt, sondern fotografiert. Rund 600 Fotos sind es im Laufe der Jahre geworden, erzählte Josef Huppertz gestern Abend bei der Eröffnung seiner Fotoausstellung „Pilze“ im Heimatmuseum Lügde. Es sei nicht leicht, bei so vielen Fotos eine Auswahl für eine Ausstellung zu treffen. Das kann ich gut nachvollziehen.

Anfangs habe er Pilze mehr zufällig bei seinen Spaziergehen fotografiert, weil sie ihm als schönes Motiv am Wegesrand aufgefallen seien. Erst später, nachdem ihm bewusst geworden sei, wie groß seine Fotosammlung mit Pilzen als Motiv zwischenzeitlich angewachsen war, habe er sie auch gezielt gesucht und fotografiert.

Nebenbei: Ich stelle mir vor, dass es nicht ganz einfach ist, Pilze als Foto in Szene zu setzen. Viele von den Gesellen wachsen nicht gerade auf Augenhöhe, sondern am Waldboden. Und Fotos, ausschließlich aus der „Vogelperspektive“ geschossen, sind auch langweilig. Man wird also nicht umhin kommen sich ein bisschen sportlich zu engagieren um diese zumeist kleinwüchsigen Motive auf ein Foto zu bannen. Hinzu kommt, dass die Lichtverhältnisse im dichten Wald, und besonders in seinem „Kellergeschoss“, eine besondere Anforderung an den Fotografen stellen.

Doch zurück zur Fotoausstellung: Den größten Teil der Pilzfotos habe er hier, im Lügder / Bad-Pyrmonter Talkessel geschossen, hob Josef Hupperts hervor. Dies sei auch eine gute Pilzgegend, berichtete Achim Krause, stellvertretender Bürgermeister, in seiner Begrüßungsrede, das sei ihm von Fachleuten versichert worden.

Apropos Pilzgegend, dass Josef Huppertz auch einen Schalk im Nacken sitzen hat, das zeigt das nachstehende Foto.

Pilze und Pilzbier…

Eine Ausstellungstafel der Fotoausstellung „Pilze“ von Josef Huppertz im Heimatmuseum Lügde.

PS: Zur Ausstellungseröffnung gab es sogar eine Pilzsuppe. Die habe ich allerdings nicht gekostet. Dummerweise hatte ich kurz zuvor zu Abend gegessen. (Außerdem hatte ein Ausstellungsbesucher den Namen Agatha Christie erwähnt, als von der Pilzsuppe die Rede war.)

PPS: Als ich mir die Fotos auf der Ausstellung angeschaut habe, fiel mir wieder ein, dass mir ja auch schon der ein oder andere Pilz vor die Linse gesprungen ist: „Guck sich das mal einer an!

Update (17.12.2011): Vielleicht eröffne ich hier noch meine persönliche Pilz-Sammlung