Gedanken zur Wirtschafts- und Sozialraumkonferenz in Lügde

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Ich muss zugeben, dass ich mich erst seit ein paar Tagen mit dem Sinn und Zweck der Wirtschafts- und Sozialraumkonferenz in Lügde [Update 27.9.2014: Den Link nach luegde.de habe ich entfernt, da der Artikel dort nicht mehr online ist.] beschäftige. Und das auch nur, weil man mich nach meiner Meinung dazu gefragt hat. Vermutlich waren meine Antworten brauchbar, weshalb ich gestern bei der Auftaktveranstaltung auch dabei sein „durfte“.

Die Idee, gemeinsam mit vielen Betroffenen zu überlegen wie und welche Akzente wir jetzt setzen können, die Folgen der auch in Lügde drastisch geringer werdenden Einwohnerzahl abzumildern, ist ohne Frage klasse. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wurden zu jeden der vier Handlungsfelder Fachleute wie Betroffene angeschrieben und um Teilnahme gebeten. Ich nicht, ich bin wie gesagt ein „Spontaneinsteiger“.

Die Vorreden sind gestern etwas lang ausgefallen, was dazu führte, dass der vorgesehene Zeitplan nicht eingehalten werden konnte. Dadurch hat sich die Zeit für das Wesentliche, die Arbeit in den zu den Handlungsfeldern gebildeten Arbeitsgruppen, verkürzt.

Was könnte man tun, um solchen Problemen entgegenzuwirken? Wie könnte man es beim nächsten Mal besser machen? Hier ein paar Gedanken dazu:

Wie wäre es, wenn man im Vorfeld, also einige Wochen oder Monate vor Beginn so einer Veranstaltung schon die bekannten Fakten für jedermann einsehbar ins Netz stellt? Im konkreten Fall hätte man das statistische Material, die erläuternden Infos und all die vielen Erklärungen darin veröffentlichen können. Auch erste Gedankenansätze oder Ideen, sowie rechtliche und finanzielle Zwänge hätten dort schon geschildert werden können.

Auf diese Weise wird es allen geladenen Teilnehmern möglich, sich vorab (und zu jederzeit!) zu informieren. Sie können sich schon früh Gedanken über Lösungsansätze machen und eigentlich sofort in die Diskussion einsteigen. Die Menschen können sich die Zeit für die Einführung in das Thema selbst einteilen und sind weniger an statische Termine gebunden (siehe auch: PowerPoint oder Website?). Gut, es mag einige geben die sagen: Ich höre mir lieber einen Vortrag an. Warum nicht? Für diejenigen könnte man einen eigenen Vortragsabend anbieten.

Weiterer Vorteil: Dadurch dass es allen Bürgern ermöglicht wird Einblick in die Problematik zu bekommen, könnten weitere engagierte Menschen für die Arbeit in den Konferenzen gewonnen werden. Ich habe mich für die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe des Handlungsfeldes „Bildung und Schule“ beworben. In dem Handlungsfeld ist zurzeit kein Schüler mit von der Partie. Aber vielleicht hätten sich über die aufgezeigte Schiene Schüler für die Mitarbeit in den Gremien gemeldet.

Apropos: Ich könnte mir vorstellen, dass das Thema „demographischer Wandel“ im Vorfeld auch im Schulunterricht, zum Beispiel im Fach „Sozialkunde“ behandelt wird. Unter Hinweis auf die anstehende Konferenz könnten Schüler bereits Lösungsansätze erarbeiten. Vielleicht wurde das auch gemacht – ich weiß es nicht.

Vor der Konferenz wurden den Teilnehmern „Handouts“ ausgehändigt. Auch die hätte man schon mit der Einladung versenden können.

Soheit zur Vorgeschichte…