WikiLeaks?

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In den vergangenen Wochen habe ich in meinem Umfeld häufiger auch Gespräche mitbekommen, die sich um das Thema WikiLeaks drehten. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Meinungen sich meistens in eine Richtung bewegten, in Richtung negativer Kritik. Nicht immer hatte ich die Gelegenheit, die Diskussionen mit ein paar anderen Argumenten zu ergänzen. Darum mache ich das halt hier. Mir ist klar, dass ich dabei im Wesentlichen nur wiederhole, was ich anderswo gelesen habe.

„…was ich anderswo gelesen habe.“ Das heißt, ich komme an Quellen, wir kommen an Quellen, von denen wir unsere Informationen beziehen können. Je mehr, je vielfältiger das Informationsangebot, desto… Natürlich kann ich mir auch eine Meinung bilden, wenn mir nur wenig Informationen zur Verfügung stehen. Es könnte allerdings blöd enden, wenn ich mit wenigen Infos Entscheidungen treffe…

Zum Thema: Warum die Kritik an WikiLeaks? Was hat Immanuel Kant mit WikiLeaks zu tun? Worum geht es WikiLeaks?

Immanuel Kant 2.0, taz.de

[…] Diese Kritik ist auch Ausdruck der Angst analoger Autoritäten, im Zeitalter des Internets an Einfluss zu verlieren. […]

[…] Wer etwas im Hinterzimmer zu besprechen hat, hat meistens nichts Gutes im Sinn. Umgekehrt ist davon auszugehen, dass jemand, der die Öffentlichkeit nicht scheut, zumindest nicht ganz abgeneigt ist, auch in ihrem Interesse zu handeln. Nach Kant ist deshalb die beste Garantie für den Weltfrieden, wenn Diplomatie in aller Offenheit geschieht. […]

[…] Wikileaks geht es um mehr als Pressefreiheit. Es handelt sich um den Versuch, der Welt des Politischen mit den wissenschaftlichen Methoden der Wahrheitsfindung zu begegnen. Nicht Einzelpersonen publizieren hier Meinungen oder die Ergebnisse von Recherchen. Nach dem Wiki-Prinzip wird der Aufbau eines globalen Archivs angestrebt, in dem sich jeder selbst ein Bild machen kann. […]

Demokratie will Öffentlichkeit, zeit.de

[…] Diese Bedingung der Publizität stellt das Kernstück von Kants demokratischem Frieden dar: Nur wenn Ziele und Praxis der Regierungen in der internationalen Politik transparent und öffentlich sind, sichert die demokratische Staatsform den Frieden zwischen Republiken, unabhängig von ihren jeweiligen Interessenlagen. […]

WikiLeaks – Rebellen im Netz, netzpolitik.org, Video-Dokumentation

[…] Die Journalisten Bosse Lindquist und Jesper Huor haben Julian Assange (und sein Team) für 6 Monate begleitet […]