Weder statisch noch einmalig

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Foto von einem gefülltem Rotweinglas, in der Mitte geteilt, eine
Hälfte gedreht und wieder
zusammengefügt.

»Das Foto, das du jüngst auf luegde.de eingestellt hast, finde ich toll. Die Stadt Lügde könnte mal einen Jahreskalender mit deinen Fotos herausbringen. Den Kalender könnte die Stadt verkaufen und damit eine kleine Einnahme erzielen.«

»Ich habe es dir schon öfter gesagt, du solltest eine Ausstellung mit deinen Fotos machen.«

Selbstverständlich freue ich mich über solche Wertschätzungen. Ich selbst halte meine Fotos nicht für so gelungen. Sie sind meines Erachtens zumindest nicht so gut, um damit einen Kalender oder eine Ausstellung zu füllen.

Zum Thema „Ausstellung“ habe ich mich hier schon einmal geäußert. Meine Meinung dazu hat sich zwischenzeitlich jedoch nicht geändert.

Auch das ich meine Fotos grundsätzlich nicht für Druckwerke zur Verfügung stellen möchte, ist meinen fleißigen Lesern nicht neu (siehe auch Stichwort: Tote Bäume). Ich möchte nicht dazu beitragen, dass weitere Hochglanzdrucke in irgendeiner Ecke sich stapeln und ihr staubiges Dasein fristen.

Mein Tun richte ich nicht darauf aus, ein Höhenfeuerwerk zünden zu können. Ich favorisiere die Beständigkeit. Nebenbei: Ausstellungen haben für mich etwas statisches, Kalender etwas einmaliges. Aber ich bin weder statisch noch einmalig.