Vom Texten

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Ein Smiley auf einer
Computer-Tastatur

»Deine Texte gefallen mir«, bekam ich in der vergangen Woche zu hören. Gemeint waren meine Beiträge unter gemeinsamfeiern.lippeblogs.de. Das Lob hat mich selbstverfreilicht sehr gefreut.

Jetzt, wo ich schon mehrere positive Rückmeldungen bekommen habe, kann ich es ja sagen: Ich hatte keine Ahnung, welches Echo die Texte auslösen würden. Immerhin schreibe, das heißt blogge ich dort auf einer offiziellen Plattform.

Gemeinsamfeiern.lippeblogs.de ist ein Webangebot, mit dem wir die Menschen über Veranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen zu mehreren Jubiläen informieren.

Schon das Wort „Veranstaltung“ klingt für mich nicht einladend. Und als „Event“ wird´s keineswegs besser. Aber hey, wir machen Party – und nicht nur für uns! Doch wenn es uns, also auch mir wichtig ist, dass die Leute zu uns kommen, dann muss ich mich

1. selbst darauf freuen und 2. diese Begeisterung rüberbringen.

›Wie mache ich das?‹, habe ich mich gefragt. Ich bin weder Journalist noch Werbetexter – ich bin ein Amtsschimmel. Klar ist, mit dem allseits beliebten Beamten-Deutsch locke ich niemanden vom Sofa runter. Allerdings ist mir das Marketing-Geschwurbel auch zuwider.

Wenn ich einen Text schreibe, denke ich an die vielen Tipps, die ich mal gehört oder gelesen habe…

  • Gib dem Text eine Seele.
  • Benutze den aktiven Schreibstil.
  • Ein Text wird lebendiger, wenn du menschelst.
  • Ansprechend ist, was anspricht.
  • Wer ist eigentlich dieser ‚man’? Ich mache, Du machst, wir machen!
  • Welche Texte sprechen dich an? Was unterscheidet sie von anderen? Wie sind sie aufgebaut?
  • Experimentiere!

Für alle, die gerne bloggen möchten:

Wenn Du Dich freust, scheib´ das! Schiebe Deine Sätze nicht durch einen Filter. Womit ich sagen will, versuche nicht einen Stil zu kopieren, von dem Du glaubst, dass Texte so verfasst werden müssen. Bleib Du!

Wenn Du Kritik üben möchtest, tu´s! Aber mach´s mit good vibrations! Ich finde unsachliche, dogmatische und polemisierende Texte abstoßend. Ich denke, den meisten geht es ebenso. Kritik ist zulässig, aber gut ist sie, wenn sie mit alternativen Lösungsvorschlägen einhergeht.