Überall ist Gotham City

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Eine beleuchtete an eine Wand stilisiert gemalte
Sonne

Woran liegt es, dass ausgerechnet in dieser Zeit das Illuminieren so beliebt geworden ist? Ist Batman schuld? Hat er uns mit seinen riesigen Fledermaus-Silhouetten am Nachthimmel „verstrahlt“?

Aber es ist doch so! Alles was irgendwie alt oder kultig ist und nicht schnell genug weglaufen kann, wird neuerdings angestrahlt. Doch bei aller Liebe zu den Illuminationen, es gibt auch Kritikpunkte. Andreas hat die für uns mal „beleuchtet“. Er fragt: „Wem gehört der Himmel… und wenn ja, was kostet er?“

Beispiel „Leuchtreklame“:

Ich wohne mehr im Außenbereich unserer Stadt. Zwei Straßenbreiten und zwei Häuserreihen weiter befindet sich ein Taxi-Unternehmen. Zumindest in der Dunkelheit kann man das Unternehmen nicht übersehen. Sobald die Dämmerung einsetzt, exponiert es sich in Höhe des ersten Obergeschosses mit einer zirka fünf Meter breiten und 80 Zentimeter hohen, gelben Leuchtreklame.

Selbst die aus Sicht des Taxi-Standes hinter unserer Häuserreihe stehenden Gebäude, werden durch die Werbetafel in der Nacht in gelbes Licht „getaucht“. – Wohl dem, dessen Schlafzimmer im „Illuminations-Schatten“ liegt.

Erneuter Szenenwechsel:

Mitten in der Zeit der fulminanten Weihnachtsbeleuchtungen fand der Klimagipfel in Kopenhagen statt. Während also die eigenen Lichterketten die Nacht zum Tag machten schaute man gebannt, ob die Akteure in Kopenhagen für unser Klima vernünftige Entscheidungen treffen…

Vor zwei Jahren gab es eine Aktion die da hieß: „Licht aus! Für unser Klima.