Jugendparlament Fragezeichen

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Wäre doch schön, so´n Jugendparlament. Was braucht man dazu? Wer ist man?

Das schoss mir als Erstes durch den Kopf, als ich bei „sozdemolemgo.lippeblogs.de“ den Artikel „Jugendparlament in Lemgo?“ gelesen habe:

[…] Jugendliche wählen ein eigenes Parlament, einigen sich auf gemeinsame Forderungen und vertreten sie gemeinsam. Würde auch in Lemgo ein Jugendparlament den Interessen junger Leute ein größeres Gewicht verleihen? Diese Frage soll […] im Mittelpunkt einer öffentlichen Veranstaltung stehen. […]

Wenn „man“ nicht mehr weiter weiß, bildet „man“ einen Arbeitskreis. Also treffen wir uns in gemütlicher Runde und erklären uns, wie schön es doch wäre, wenn…

Jugendparlament? Jugend-Parlament! Jugend! – Versammlungen? Demokratie? Internet?

Mir kam der Betrag von Rouven „Paranoia als Tugend“ in den Kopf, in dem er schreibt:

Bei diesen Worten fiel mir aber auch wieder auf, welchen Stellenwert das Netz für die Demokratie inzwischen gewonnen hat.

Warum brauchen Jugendliche ein Jugendparlament – um Forderungen zu formulieren? Brauchen sie dazu Versammlungen? Warum können konkrete Forderungen nur in Versammlungen formuliert und durchgesprochen werden? Warum können Profis nur in Versammlung über ihre Erfahrungen berichten?