Freiheit zu Informationen

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Die Reaktionen auf die Veröffentlichungen von „Wikileaks“ sind sehr unterschiedlich. Am Wochenende bin ich im Webangebot des WDR´s auf diesen Artikel gestoßen: „Mehr als Klatsch und Tratsch: Die wirklichen Enthüllungen von Wikileaks“. Darin kommt auch der Asienexperte Shi Ming zu Wort:

Ich glaub, viele Menschen im Westen sind sich dessen nicht bewusst, wie viel Wert diese Freiheit zu Informationen wirklich ist. Dass das für lebenswichtig ist, das vergessen viele, weil sie in dieser Selbstverständlichkeit leben, weil Informationen Gott sei Dank in Demokratie frei fließen. Anders ist das natürlich in einem totalitären System, wo die Informationen erst errungen werden gegen Lebensgefahr.

[Quelle: wdr.de/tv/monitor/sendungen]

In einem anderen Interview zum Thema Wikileaks erklärt Shi Ming zur Frage:

Ist es absurd, wenn es im Westen jetzt heißt: Wir haben hier zu viele Informationen, wir wollen das gar nicht?

[…] Es ist ein Ungleichgewicht: Die, die da oben sind, die wissen alles, und die, die wir unten sind, wir wissen nichts. Und es ist nicht allgemein so, das die Information quantitativ zu viel ist, oder zu wenig, es ist nur die sehr ungleiche Verteilung von Informationen. Und wir hören immer wieder: Warum sollen sollen wir Bürgerinnen und Bürger immer transparenter werden, gläserner, dafür aber die [?] immer dunkler? Ich glaube, darauf kommt es an.

Quelle: http://www.wdr.de/tv/monitor/extra/interviews, Monitor-Interview vom 9.12.2010, Video