Die Lügder Umgehungsstraße ist eröffnet!

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Die Fahne des Landes Nordrhein-Westfalens, die Fahne von Strassen.NRW
und die Fahne der Stadt
Lügde.

Lügde, 9. Oktober 2010: „Neubau der L 614, Teilortsumgehung, voraussichtlich bis Frühjahr 2011“ ist auf dem Schild unten zu lesen.

Vor vier Jahren, am 8. Oktober 2006, war am gleichem Ort noch eine Fertigstellung im Jahr 2009 prognostiziert worden (siehe Fotos unter luegde.de). Da sieht man mal, dass sich selbst Verkehrsschilder nicht immer an die „Geschwindigkeit“ halten.

Ich habe mir gedacht, das etliche Menschen dabei sein werden, wenn die Lügder Umgehungsstraße eröffnet wird. Mit so vielen Menschen hatte ich allerdings nicht gerechnet.

Etwa 100 Meter hinter dem Kreisel Nord wurden sie von Hans-Herbert Oldemeyer, vom Landesbetrieb Straßen NRW, von Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, und von Heinz Reker, Bürgermeister der Stadt Lügde, begrüßt.

Mit Zahlen und Fakten will ich mich hier nicht lange aufhalten. Viele Infos dazu sind bereits im LippeWiki zu finden. Ich denke, da kommt noch einiges hinzu.

»Was ist das eigentlich, eine Einweihung oder eine Eröffnung?«, bin ich kürzlich mal gefragt worden. Die Lügder Umgehungsstraße wurde heute eingeweiht und eröffnet. Eingeweiht haben sie Pfarrer Peter Hellersberg, von der kathlischen Kirchengemeinde und Pfarrer Holger Nolte-Guenther, von der evangelischen Kirchengemeinde Lügde.

Beim Durchschneiden des Absperrbandes, dem symbolischen Akt der Eröffnung, half auch Friedel Heuwinkel, Landrat des Kreises Lippe. Das Durchschneiden des Bandes war übrigens der „kleine Schnipp“ von dem ich gestern schrieb. Und damit wurde, so mir nichts dir nichts, auch das „K“ aus dem Satz: „An Lügde führt kein Weg vorbei“ herausgeschnitten.

Es war ein interessanter Anblick, als sich der riesige „Lindwurm“ von Lügdern und Gästen, angeführt durch den Spielmannszug Elbrinxen und das Blasorchester der Stadt Lügde aufmachte, die neue Straße in Besitz zu nehmen. Ziel war das Feuerwehrgerätehaus Lügde, in der Nähe des Kreisels Süd.

Notabene: Auch das neue Lügder Freibad, mit dem merkwürdigen Namen „Regenrückhaltebecken“, liegt an der Umgehungsstraße.

Sogar die Prominenz wollte unbedingt mal in Lügde „unter Tage“…

…aber nicht nur die Prominenz.

Ganz nebenbei wurde der Tunnel heute einem „kleinen“ Akustiktest unterzogen. Vielleicht gibt es ja demnächst Konzerte im Tunnel zu hören. Aber wer wollte bei dem Kaiserwetter heute im Tunnel bleiben?

Außerdem gab es im und rund um das Lügder Feuerwehrgerätehaus zu Trinken, zu Essen und reichlich Unterhaltung. Während die Lügder und ihre Gäste sich dort noch stärkten, hieß es kurz nach 18.00 Uhr an den Tunneleingängen: Der Letzte macht die Türen zu.