Das Internet und ich – eine kleine Zwischenbilanz

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Ein neues Intranetangebot musste her. Nach einigen Überlegungen entschied ich mich, das Dingen komplett selbst zusammenzuschrauben. Denn es sollte mal wieder nichts kosten, außer meiner Energie, und ich musste einige Alt-Module integrieren, für die ich in der Kürze der Zeit keine Alternative fand. Aber mir ist völlig klar, das wird „Brückentechnologie“ – und auch die wird nur von kurzer Dauer sein.

Während ich also das neue „Haus“ um „bestehende Räume“ baute, dachte ich darüber nach, was sich in den den wenigen Jahren in denen ich mich mit dem „Bau“ von Internetangeboten beschäftige, geändert hat. Und ich fragte mich: Warum kann ich überhaupt eine Veränderung feststellen? Warum kann ich sagen, dass ich eine Menge gelernt habe?

Weil ich das Glück hatte, immer wieder Menschen kennenzulernen, die mir neue, zeitgemäße Wege und Lösungen aufzeigten. Was diese Menschen kennzeichnet ist, dass sie keinerlei Dünkel vor sich hertragen, dass sie keine „Autoverkäufer“ sind und mir nur ihr Produkt verscherbeln wollen, und vor allem, dass sie Freude daran haben, ihr Wissen zu teilen.

Aber es gibt noch eine weitere Antwort auf die Fragen: Mein Interesse zu lernen. Dabei zählen für mich Argumente – und nicht nur mein Bauchgefühl. Ich schaue nicht lediglich durch ein „Fenster“ nach „draußen“, ich bastele nicht nur an meinem „Häusle“ – ich gehe auch raus, hinein in die City – rein ins Netz. Ich will nicht nur konsumieren, ich will auch tun. Mittendrin will ich sein, beobachten, studieren, mitmachen. Ich will Wissen zurückgeben, weitergeben.

Wenn ich den oben erwähnten „lebenden Datenbanken“, denen ich sehr, sehr dankbar bin, nicht begegnet wäre, wenn ich glauben würde schon alles zu wissen, dann würde ich immer noch so arbeiten wie vor Jahren, würde Websites vermutlich immer noch wie anno dazumal und mit alten Werkzeugen „bauen“. Und ich würde steif und fest behaupten: Meine „Häuser“ sind tolle Internetangebote!