Briefe, Briefe, Briefe

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Der Kopf einer Puppe mit vielen Haaren und einem dichten Bart. Sie
soll einen Waldschrat
darstellen.

Es kommt schon eine ordentliche Summe zusammen, wenn ich die Anzahl der Briefe und E-Mails die ich täglich lesen muss, aufaddiere. Ein großer Teil davon ist in einem Schreibstil verfasst, der dem Leben völlig entrückt ist. Die meisten dieser krampfhaft unpersönlichen Briefe stammen dabei von Behörden-Menschen.

Ich bin selbst so einer. Natürlich werde ich von meinem Umfeld geprägt. Ich muss also schon ein bisschen Energie aufbringen, um mich vom Behördendeutsch zu er-lösen. Es gibt aber auch Menschen, die alles daran setzen das Beamtendeutsch zu kopieren (siehe hier).

Wie auch immer. Wer gerne mal wirklich kuhle Briefe lesen möchte, dem empfehle ich das Buch „Der Kampf geht weiter!“ von Harry Rowohlt. Der Untertitel des Werkes lautet: „Nicht weggeschmissene Briefe“. Und darum geht es – um eine Sammlung von Briefen an und von Harry Rowohlt.

Auch wenn ich das Buch noch nicht durchgelesen habe, eines steht bereits fest: Ich werde ihm nicht schreiben. Denn ich befürchte, das Echo werde ich nicht ertragen können.