Bad Lügde

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Ein großes Gebläse im Tunnel der Umgehungsstraße
Lügde.

Was Ihr dort oben seht, ist nicht etwa der Subwoofer den ich mir auf den Gepäckträger meines Fahrrades installiert habe. Das ist ein riesiges Gebläse. Im Hightech-Tunnel der Lügder Umgehungsstraße sind gleich mehrere davon eingebaut.

Man muss nur „Auto“ und „Föhn“ zusammenzählen und schon kennt Ihr meinen Beitrag zum Programm „Lügde spart“. Mein Vorschlag: Wir bauen den Tunnel zu einer Autowaschstraße aus.

Wasser haben wir genug. Die Emmer, ein Fluß, schwimmt direkt neben dem Tunnel. Wer sich jetzt fragt, wie wir das gebrauchte Waschwasser entsorgen, dem gebe ich zu bedenken, dass 99,9 Prozent aller Autos bereits sauber sind. Denn wenn alle so oft die Zähne putzen würden, wie ein Großteil der Deutschen ihre Autos, dann könnten die Zähnärzte ihre Bohrer wegschmeißen. Das heißt, das Entsorgen des Schmutzwassers ist kein Problem.

Ein Blick in meine statistischen Aufzeichnungen belegt, was für den gewieften Internetfreak Facebook ist, ist für den ausgefuchsten Autofahrer die Waschanlage. Letzterem stört es nicht, wenn er sein Auto ein paar mal mehr waschen lassen kann. Im Gegenteil. Und das sollten wir erbarmungslos ausnutzen.

Wir erschließen damit nicht nur eine sprudelnde Einnahmequelle, wir kurbeln damit gleichzeitig den Tourismus an. Dann können wir auch ein paar frische Aufreißer bringen, wie: „Gruß aus dem Auto Bad Lügde!“, oder: „Wellness für Ihr Auto in der längsten Waschanlage Europas“, oder: „Fahren Sie an Lügde vorbei. Ihr Auto wird´s Ihnen danken.“

Und bei Hochwasser (siehe Fotos) könnten wir Sonderkonditionen anbieten: „Innen- und Außenwäsche für nur 1,60 Euro!“