Rückkehr

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Kürzlich gelesen: „Der fremde Tibeter“ von Eliot Pattison.

Der Roman ist zwar nicht außergewöhnlich spannend, aber lesenswert. Lesenswert, weil er Einblicke in den Glauben von tibetischen Menschen und das Leben von Mönchen nach der chinesischen Okkupation gibt. In der Nachbemerkung zum Buch schreibt der Verfasser:

Die Figuren und Ereignisse dieses Romans sind ausnahmslos erfunden. Der fünfzigjährige Existenzkampf des tibetischens Volkes, das in einer Zeit höchster Not um Glauben und kulturelle Integrität ringt, ist es nicht.

In dem Buch ist ein Sinnspruch zu lesen, der zwar Teil eines Dialoges ist, aber keinen Einfluß auf die Handlung hat. Der Aphorismus soll aus dem Tao-te-king stammen. Als ich den Gedankensplitter las, assoziierte ich damit spontan das Wort „Einsicht“. Dabei dachte ich an die aktuelle Wirtschaftskrise, bei der ja ebenfalls als Ursache das Phänomen: „Immer Mehr!“ auszumachen ist.

Der Gang der Dinge bedeutet Fortschritt. Fortschritt bedeutet Ferne. Ferne bedeutet Rückkehr.