Meine verdrehte Welt

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Eingescannte
Notizzettel-Kritzeleien

Ein Freund, seines Zeichens Psychologe, hat mir schon häufiger unverblümt versichert: »Volker, Du bist verdreht.« Ja, ja, Leute mit so einem Beruf müssen das sagen, war ich mir sicher.

Ein anderer Freund, von Beruf Medien-Pädagoge, Ex-Journalist und weiß der Himmel noch was, ist da schon zurückhaltender. In der Regel verpackt er die persönlichen Botschaften ganz geschickt in Nebensätze. Auf diese Weise hat er, wenn wir uns mal über die Härten des Blogger-Lebens ausgetauscht haben, des öfteren durchblicken lassen: »Deine Texte sind häufig sehr verdreht.« Also wirklich, was erwartet der von mir, schließlich befinde ich mich noch im Blogger-Volontariat.

Mein Rücken machte mir in den vergangenen Wochen ein bisschen Sorge. Also begab ich mich, auf Geheiß des Herrn Dr. Orthopäden, zu einem Freund, der seinen Lebensunterhalt als Physiotherapeut sicherstellt. Nach kurzer Begutachtung meiner Adonis-Figur lautete seine Diagonose: »Volker, Du bist völlig verdreht.«

In Ordnung Ihr Lieben, ich glaube es Euch jetzt: Ich bin verdreht! Können wir nun weitermachen?