Katzenklo und andere Nettigkeiten

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Eine kleine Katze aus
Holz

Nein, ich habe nichts gegen Katzen. Das sind auch Tiere, und mitunter beobachte ich auch sie gerne. Doch mein Verhältnis zu diesen Mitlebewesen hat sich in den vergangen drei, vier Jahren deutlich abgekühlt.

Vorausgegangen war, das einige Nachbarinnen sich dazu entschlossen haben, die offensichtlich frauenlosen, streunenden Katzen zu füttern. »Man kann die armen Tierchen doch nicht verhungern lassen«, bekam ich von einer der älteren Damen zu hören.

Wenn auf einigen Hinterhöfen regelmäßig Futter kredenzt wird, spricht sich das natürlich bei den Minilöwen rum. Und so kam was kommen musste: Hier ist eine Katzen-Siedlung entstanden, in der sie sich bequem den Bauch vollschlagen können und sich ungehemmt vermehren konnten.

Das diese Raubtiere Rhododendron, Flieder und Sumpfzypressen als Kratzbäume benutzen, konnte ich noch so gerade hinnehmen. Doch als ich feststellte, dass sich kaum noch Vögel hierher trauen, verschlechterte sich meine Sympathie für diese Leisetreter rapide.

Die Vogelnistkästen werden nur noch selten angebotsentsprechend angemietet und im Winter lassen sich an den Vogelfutter-Häuschen mehr Katzen als Vögel beobachten. Und statt von Vogelgezwitscher werde ich weitaus öfters von Katzengejammer geweckt.

Ganz ekelig ist, dass sie meinen Garten zum Katzenklo auserkoren haben. Sie müssen ihn regelrecht preisgekrönt haben, so wie sie ihn mit ihren stinkigen Tretminen ständig zupflastern. Auf diese Weise haben sie es obendrein geschafft, die ein oder andere Pflanze hinzurichten. Sch… Katzen!

Falls jemand eine Katze haben möchte…