Innere Kämpfe

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Peace-SymbolDie einen kämpfen gegen den Abstieg, die anderen gegen ihren inneren Schweinehund und wieder andere kämpfen gegen tieffliegende Nudelhölzer. Sie eint, dass sie gegen etwas kämpfen.

Doch es gibt auch die, die für etwas kämpfen, beispielsweise für den Aufstieg, für eine Traumfigur oder für die nette Brünette von der Wohnung schräg gegenüber.

Zum Stichwort „Kampf“ erklärt Wikipedia:

Als Kampf […] wird eine Auseinandersetzung zweier oder mehrerer rivalisierender Parteien bezeichnet, deren Ziel es ist, einen Vorteil zu erreichen oder für das Gegenüber einen Nachteil herbeizuführen. Die angreifende Seite wird in der Regel als Aggressor bezeichnet.

Das heißt, wenn ich, der gute Volker, gegen mich, also meinen inneren Schweinehund, kämpfe, ist der gute Volker der Aggressor.

Daran ändert sich allerdings nichts, wenn der gute Volker für den bösen Volker, sprich den inneren Schweinehund, kämpft. Denn wer anderen seine Hilfe aufzwingt, ist doch irgendwie auch ein Aggressor - oder?

Abgesehen davon: Was soll dabei rauskommen, wenn ich für meinen inneren Schweinehund kämpfe? Dann könnte ich auch gleich mit mir ein bisschen Frieden schließen. – In beiden Fällen ist der Traum von der Traumfigur geplatzt.

Fazit I: Wer mit sich Frieden schließt, mag glücklicher, aber nicht unbedingt schlanker werden.

Fazit II: Wer gegen oder auch für seinen inneren Schweinehund kämpft, oder wer mit sich Frieden geschlossen hat, könnte möglicherweise auch an einer Persönlichkeitsspaltung leiden.