Ein bisschen Frieden

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Friedenstaube

Apropos Kämpfe:

Wale kommen zuweilen als außergewöhnlich große Säugetiere daher. Einige von denen, zum Beispiel die älteren, die so genannten Buckel-Wale, ernähren sich von ganz kleinen Fischchen oder auch Krill.

Man kann sich gut ausmalen was passiert, wenn diese Großwale gegen oder für etwas kämpfen. Ich sage nur: Holla! Aber Wahlkämpfe sind nichts Neues. Die gibt´s schon länger.

Neu aber ist, das einige Wale zu Pazifisten mutieren und nicht mehr kämpfen wollten. Die mangelnde Bereitschaft bei einigen Walen keinen Wahlkampf zu führen ist übrigens ein anschaulicher Beweis dafür, dass die Evolution eben nicht mit dem Untergang der Charles Darwin endete.

Die anderen Wale, also die mit dem unveränderten Erbgut, sind natürlich entsetzt. »Langweiler, Spielverderber!«, blubbern sie ihren weiterentwickelten Artgenossen voller Argwohn zu. Sie wollen unbedingt wahlkämpfen – sie sind darauf konditioniert. Doch die Pazi-Wale juckte das, bis vor kurzem, wenig.

Wahlen sind kompliziert. Es lässt sich nicht trennscharf feststellen, wer da gegen oder für, und wenn für, „wie genau soll das bitte funktionieren?“, kämpft. Kämpfen die Wale nun gegen-einander und für den Krill, oder geht´s den Pazi-Walen letztendlich auch nur um sich?

Ausgerechnet der Krill nervte die Pazi-Wale so lange, dass sich deren Gralshüterin heute Abend nun doch duelliert – und zwar mit dem Vorschwimmer von den unmotivier – oh, Entschuldigung – unmutierten Großwalen.

Ersten Berichten zur Folge wollen sich morgen die Kleinwale bekämpfen – für den Krill natürlich.

Wieder nichts mit ein bisschen Frieden.