Diese Jugend!

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Was soll aus ihr nur werden? Bergeweise Studien dokumentieren, was eigentlich allen schon klar war:

Jugendliche sind zu dick, ihre Schulleistungen halten dem internationalen Vergleich nicht stand, mit ihren Handys drehen sie Videos von prügelnden oder nackten Mitschülern, und am Wochenende saufen sie sich ins Koma. Den Rest ihrer Freizeit verdaddeln sie in Internetnetzwerken, mit stundenlangen Computerspielen und vor der Glotze.

Ein Beispiel: Den Fahrradständer vor dem Lügder Schulzentrum habe ich in den vergangenen Wochen, während des normalen Unterrichtsbetriebs, wiederholt völlig verwaist gesehen. Vom Hausmeister wurde mir berichtet, dass viele Schüler mit dem Bus fahren. Eine sehr große Zahl von Schülern wird aber auch von ihren Eltern transportiert. Sind die Schüler von heute Bewegungslegastheniker? Kein Wunder, dass viele Kinder zu dick sind.

Vor einiger Zeit hat ein Lügder Ratsherr und Arzt angeregt, dass die Busse zwei, drei Kilometer vor der Schule halten/warten sollten. Auf diese Weise würden die Kinder gezwungen sich zu bewegen. Ich habe die Reaktionen nicht mehr präsent, aber Begeisterungsstürme hat der Vorschlag nicht hervorgerufen.

Der Kommentar in der Hannoverschen Allgemeine, aus dem ich oben zitiere, schließt mit diesem Fazit:

Vielleicht wäre es einmal Zeit für eine groß angelegte Erwachsenenstudie. Die Ergebnisse wären schockierend.

Ja, das sehe ich auch so. Ich denke, die Jugend ist immer so gut oder schlecht wie ihre Vorbilder. Vorbilder für die Kinder sollten zuallererst die Eltern sein.