Von der Wahl der Mittel

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Zu Spät
Gladiatoren

Mein Thema heute: Von der Wahl der Fortbewegungs-Mittel.

Richtig! Das Auto ist ein typisches Fortbewegungsmittel. Ja, für einige Menschen hat es auch andere Funktionen. Aber darauf reite ich heute mal nicht herum.

Fortbewegungsmittel:

Manchmal denke ich, dass es für einige Zeitgenossen zum latent verschütteten Wissen gehört: Das eigene, eingebaute Fahrgestell, kurz Beine genannt, ist auch ein Fortbewegungsmittel. Bei regelmäßiger Benutzung kann es sogar recht leistungsfähig sein.

Randbemerkung: Latent, weil in der Turn-Bude oder auf dem Sport-Platz erfolgt bei diversen Mitmenschen auch schon mal die Wiederentdeckung der unteren Extremitäten. Man nennt diesen Personenkreis auch Territorial-Sportler (weil sie sich außerhalb jener Arenen für Spät-Gladiatoren nur mit dem Auto hinfort bewegen).

Denn grundsätzlich gilt: »Zu Fuß - eine Strecke über zwei Kilometern, unmöglich!« »Schnapp Dir das Rad.« »Wie, mit dem Fahrrad? Nee, mit dem Auto bin ich viel schneller.« »Bestimmt - blöde Kreuzungen, Ampeln und Parkplatz-Suche inbegriffen?«

Und sollte die Lieben eine besonders seltene Mars-Vernus-Konstellation dazu veranlasst haben eine solche Strecke doch zu Fuß oder mit dem Rad zu bewältigen, dann schauen sie mich hernach an, als müsste ich ihnen dafür anerkennend über das Haupt streicheln: »Das hast Du aber ganz fein gemacht!«

Eine weitere Ausnahmesituation ist der Sonntag bei schönem, warmen Wetter. Erstaunlich, wie viele Leutchens dann auf einmal mit dem Radel durch die Landschaft strampeln. Übrigens, das sind die so genannten Sonntagsfahrer. Für diese Jahreszeit trifft das natürlich nicht zu. Jetzt halten die Fahrräder ihren Winterschlaf.