Hey, ich lebe noch!

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Ein stilisiert gezeichneter Kopf eines
Hundes

Es gibt Tage, da halte ich mich an dem was ich versprochen habe. Hier nun etwas Positives:

Er hatte mich gebeten, ihm ein wenig über das Bloggen zu erzählen. Also gut: Termine neu sortiert, Zeit-Nische gefunden, 14 Kilometer durch die Landschaft gebraust, geklingelt.

Ein Hund bellte. Meine Muskeln spannten sich. Wie sollte ich mich ausrichten - Angriff oder Flucht? Ewigkeiten später - die Haustür wurde einen Spalt breit geöffnet.

›Nein!‹ Hunde, viele Hunde - viele Größen, viele Farben. ›Himmel hilf!‹ Für die Flucht ist es zu spät. - Endlich, eine menschliche Stimme, es begrüßt mich jemand, ich sehe nur Hunde. Ach da, doch ein Mensch, mein Gastgeber, kaum zu entdecken hinter dem bärenartigen Fellknäuel. Das Halsband des blonden “Bären” fest im Griff, stemmt er sich mit aller Kraft gegen dessen Vorwärtsbewegung. »Komm rein!«

Von allen Seiten springen die Vierbeiner an mir hoch. »Hast Du Angst vor Hunden?« »I wo…« (Die “Begrüßung” der Hunde überlagert das Geklapper meiner Knochen). »Du, es tut mir schrecklich Leid! Ich habe gar keine Zeit. Mir sind wichtige Termine dazwischen gekommen. Habe Dich nicht erreichen können.«

Auf dem Heimweg entspannte ich mich allmählich. Mein Beinkleid haben sie ein bisschen eingesaut; aber hey, ich lebe noch!